Der Mond und das fehlende Sternlein

 

Weit hinaus über dem Horizont, hinter vielen Wolkenbergen, hat der Mond sein Reich. Am Tage ruht er, doch wenn es langsam dunkel wird in unserer Welt, zündet er sein Licht an. Es reicht bis zur Erde hinunter. So manchem Wanderer hat der Mond so schon den Weg gewiesen. Doch es ist nicht nur der Mond, der über uns Erdenbürger und über alle Tiere wacht. Auch die vielen tausend Sterne erhellen mit ihrem Licht tief in der Nacht unsere Welt. Viele Schiffe haben sie so schon sicher in den Heimathafen geleitet. Denn die Sterne haben alle einen festen Platz am Himmelszelt. Egal also, wo sich ein Schiff auf dem großen Meer befindet, die Sterne weisen dem Kapitän immer die Richtung. Das war aber nicht immer so.

Vor langer, langer Zeit, schwirrten die Sterne des Nachts umher, ohne ein Ziel. Sie trafen sich zu Hunderten auf der Milchstraße um ein Schwätzchen zu halten, nur um ein paar Minuten später wieder in alle Richtungen zu zerstieben. Der Mond amüsierte sich darüber immer sehr. Einmal im Monat allerdings, dann nämlich wenn er besonders dick und rund am Himmel stand, bestand der Mond darauf, dass alle seine Sternenkinder an ihm vorbeiziehen. So konnte er sie zählen.

In einer solchen Nacht musste der Mond feststellen, dass ein Sternlein fehlte. So zählte er ein zweites Mal. Aber auch das änderte nichts daran. Er hatte einen der kleineren Sterne verloren. .....

 

 

Dies ist ein kleiner Ausschnitt. Die ganze Geschichte und weitere

könnt ihr in meinem Märchenhaus lesen. Einfach auf das Bild klicken.