Der kleine Stern und der Mond

 

Es war zu einer Zeit, als die Menschen noch in kleinen Dörfern lebten und nur zu Fuß alle Wegstrecken bewältigen konnten. Zu dieser Zeit gab es noch keine lauten Städte. Es war so ruhig, dass man dem Flüstern der Bäume lauschen konnte, wenn sie im Wind Geschichten aus uralten Zeiten erzählten. Wer so eine Geschichte hörte, erzählte sie den Kindern, und die wiederum trugen sie weiter zu ihren Kindern. Nur so kam es, dass man sich auch heute noch die Geschichte vom kleinen Stern erzählt, der sich in den Mond verliebt hatte.

Der kleine Stern war wirklich sehr klein. Er zählte zu den kleinsten Sternen des ganzen Himmels. Nur wenn man ganz genau schaute, konnte man ihn leuchten sehen. Er war nämlich nicht nur klein, nein, seine Heimat war auch im entferntesten Winkel des Himmels.

Jedesmal, wenn die Nacht hereinbrach, zündete der kleine Stern sein Lichtlein an und leuchtete so gut er konnte. Weil er aber so klein war, beachtete ihn niemand. Trotz allem, war der kleine Stern zufrieden. Nur hin und wieder sehnte er sich nach einem Spielkameraden.

Eines nachts drehte sich der kleine Stern aus lauter Langeweile in eine andere Richtung. Was er dort erblickte, sollte von nun an sein Leben verändern.

Seine kleinen Sternenaugen schauten geradewegs dem Mond ins Gesicht, der in dieser Nacht besonders hell erstrahlte. So etwas Schönes hatte der Stern noch nie in seinem ganzen Sternenleben erblickt. Glänzend, wie ein silberner Ball, lag der Mond vor ihm. Der Anblick raubte dem kleinen Stern den Atem, sodass er einen Moment die Kontrolle verlor und sein Licht verlöschte. Hastig zündete er es wieder an.  ........

 

 

 

Dies ist ein kleiner Ausschnitt. Die ganze Geschichte und weitere

könnt ihr in meinem Märchenhaus lesen. Einfach auf das Bild klicken.