Doppelt gebloggt hält besser

Lyrik ist ein Metier, dass manchmal Pause erfordert. Bei mir zumindest. Aber ich kenne viele Lyriker, denen es ebenso ergeht. Irgendwann kommt ein Punkt, da ist die Muse weg. Man hat das Gefühl sich "ausgeschrieben'" zu haben. Auf meinem PC liegen mittlerweile mehr als 1500 Gedichte. Davon ist nur ein kleiner Teil veröffentlicht. Auch wennn die Inspiration für Gedichte fehlt, die Lust am geschriebenen Wort ist da. Es juckt einfach zu sehr in den Fingern, die Gedanken jagen trotz allem wie kleine Züge durch die Gehirnwindungen und wollen partout in die Tastatur. So wurde irgendwann das Fräulein Grete Meier geboren. Eine Kunstfigur, die es mir erlaubt, die kleinen Dinge und Erlebnisse, die jedermann so im Alltag hat, schriftlich zu verarbeiten. Komisch, überspitzt und doch mit viel Wahrheit gespickt. Völlig überraschend und ohne Absprache reagierte Brigitta Wullenweber, eine befreundete Autorenkollegin, auf meinen ersten Post mit der Kunstfigur Lieschen Müller. Wir telefonierten und schnell war uns klar, dass wir das ausbauen wollten. Was wir dann auch prompt in die Tat umsetzten. In der Bloggerwelt hat man es sicherlich nicht ganz einfach, aber schnell fanden sich dann doch ein paar Leser ein. Das spornt natürlich an, weiterzumachen.

Mein O-Ton dazu zu Brigitta: Und wenn uns keiner liest, ist das auch egal. Hauptsache wir haben Spaß.

Und ganz ehrlich, den habe ich. Mit meiner Grete und mit Lieschen Müller.

Wie das funktioniert ist im Grunde ganz einfach. Beim täglichen Miteinander, in der Familie, Arbeitswelt, Nachbarn, Freunden und was man so alles in den Medien liest, fällt mir immer irgendeine Thematik ein, die ich dann in die Welt meiner Kunstfigur "Das Fräulein Grete Meier" transportiere. Und blogge. Brigitta weiß nicht, welche Thematik ich aufgreife. Sie wartet einfach meinen täglichen Blogpost ab. Dann lässt sie ihre Kunstfigur Lieschen Müller mit einem eigenen Blogpost reagieren. So ergeben sich zwei Sichtweisen auf ein Thema, die sich dennoch ergänzen.

Kleine Schwierigkeiten gab es natürlich und wird es sicherlich auch noch öfter geben. So stellte es sich doch schwieriger raus als gedacht, den Lesern klar zu machen, dass beide Blogs zusammenhängen. Und dass weder das Fräulein Grete Meier noch das Lieschen Müller reale Personen sind. Real sind nur Perdita und Brigitta, die natürlich ihre eigenen Erfahrungen durchaus in die Kunstfiguren einfließen lassen, aber eben nicht nur.

Ein passendes Beispiel dazu: Elke Heidenreich ist Elke Heidenreich und nicht Else Stratmann. Denn auch bei Else Stratmann handelt es sich lediglich nur um eine Kunstfigur.

 

Hier geht es zu den Blogs

 

 

 

 

und das ist die gemeinsame Facebook-Seite

 

 

Das E-Book ist kostenlos und enthält

die ersten 50 Blogeinträge von Grete und Lieschen

 

 

amazon

Thalia

iTunes

kobo

 

Hier geht es zu Band 2 mit weiteren insgesamt

100 Bloggeschichten von Grete und Lieschen

kostenlos

 

 

amazon

iTunes

Google play

 

Das Projekt Grete und Lieschen wurde mit dem Blogeintrag 100 mehr als erfolgreich beendet. Wir haben viele Leser gewonnen und uns täglich an den Kommentaren erfreut. Die Zusammenarbeit mit Brigitta war sehr inspirierend für mich. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Mit der Grete geht es natürlich weiter.  ----> HIER